Back to top
Datenschutz-Einstellungen

Liebe Spenderinnen und Spender,

Sie haben es vermutlich bereits über die Medien mitbekommen: In der Region Rasuwa im Norden Nepals hat sich eine schwere Naturkatastrophe ereignet. Hinter der Grenze zu Tibet ist ein Gletscher abgebrochen und hat einen Gletschersee zum Bersten gebracht. Die Wassermassen sind durch das Tal des Trishuli-Flusses geschossen und haben ganze Ortschaften mitgerissen. Unter den Betroffenen waren auch Reisegruppen, die sich zu diesem Zeitpunkt nahe der Grenze auf dem Weg zum heiligen Berg Kailash befanden - von ihnen hat wohl niemand überlebt. Das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe ist bis heute nicht vollständig erfasst. Unsere Projektdörfer Bhorle und Betang liegen höher im Gelände und sind nicht betroffen.

Ein Land, das dem Wasser kaum noch etwas entgegensetzen kann

Was in diesen Tagen in Rasuwa geschieht, ist kein Einzelfall. Ram, unser langjähriger Partner von NHEFoN, beobachtet seit Jahren, wie Starkregen, Gletscherschmelze und instabile Hänge entlang des Trishuli-Flusses die Region zunehmend unter Druck setzen. Abholzung und veränderte Niederschlagsmuster lassen den Boden immer weniger Wasser aufnehmen - mit Folgen für Straßen, Stromversorgung und die Menschen, die an den Ufern leben. Die aktuelle Flut macht auf schmerzhafte Weise deutlich, wie verletzlich diese Bergregion geworden ist.

Koordiniert helfen, nicht allein

Damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird, hat die nepalesische Regierung eine zentrale Liste an benötigten Gütern erstellt und übernimmt Sammlung sowie Transport ins Krisengebiet. Alleingänge einzelner Organisationen würden vor Ort eher Chaos stiften, als zu helfen. Gemeinsam mit NHEFoN haben wir uns deshalb bewusst entschieden, die Verteilung nicht selbst zu übernehmen, sondern über die offiziellen Stellen laufen zu lassen - aus der Erdbebenkatastrophe vor zehn Jahren wurde hier offenbar viel gelernt. Gebraucht werden vor allem Nahrungsmittel, Kleidung, Zelte, Medikamente und Decken.

Der erste Transport ist angekommen

Ram hat gemeinsam mit seinen Trekkingkolleginnen und -kollegen sowie dem Sozialcenter in Kathmandu keine Zeit verloren: Aus eigenen Mitteln haben sie umgehend Hilfsgüter zusammengestellt und zum Verteilzentrum des Militärs in Trisuli gebracht. Fotos zeigen, wie Helferinnen und Helfer Decken und Kleidung sortieren, verpacken und auf einen Pick-up laden, wenig später übernehmen Soldatinnen und Soldaten der nepalesischen Armee Wasserflaschen und Hilfsgüterbündel für die Verteilung im Krisengebiet. Diese erste Lieferung - vollständig aus eigenen Mitteln von NHEFoN finanziert, unterstützt durch lokale Trekkingguides - hat rund 15.000 € gekostet und kam noch am Folgetag bei der betroffenen Bevölkerung an.

Jetzt braucht es ein zweites Paket - helfen Sie mit!

Mit Ihrer Hilfe möchten wir gemeinsam mit NHEFoN ein zweites und möglichst auch ein drittes Paket dieses Umfangs finanzieren. Jede Lieferung versorgt rund 300 Familien mit dem Nötigsten. Für Montag ist bereits die Zusammenstellung weiterer Güter geplant, die Prioritäten wurden mit dem Verteilzentrum abgestimmt. Wenn genug Hilfsmittel verfügbar sind, könnte der nächste Transport Mitte bis Ende der kommenden Woche starten. Da Transport- und Personalkosten von der Regierung getragen werden, kommt Ihre Spende zu 100% im Krisengebiet an.

Unseren bisherigen Spenderinnen und Spendern danken wir von Herzen - Sie haben bereits jetzt einen echten Unterschied gemacht. In Gedanken sind wir bei den Menschen in Rasuwa.

Herzliche Grüße,

Anne Peter, Vorstand Gecotec e.V.
Ram Kumar Tamang, NHEFoN Nepal

Spendenkonto

Gecotec e.V. Gesellschaft f. internationalen Austausch von ECO-Technologien
IBAN: DE12 6808 0030 0411 7438 02
BIC: DRESDEFF680
Commerzbank Köln
Vermerk: Direkthilfe Nepal